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NEBBIOLO CRU’S AUS DER VALTELLINA

Die Regi­on Valetlli­na pro­fi­tiert von aus­ge­zeich­ne­ten kli­ma­ti­schen und geo­lo­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen für einen hoch­wer­ti­gen Wein­bau und mit dem Neb­bio­lo über die per­fek­te Trau­ben­sor­te, aus wel­cher sich gehalt­vol­le, kräf­ti­ge Rot­wei­ne kel­tern las­sen. Seit der Römer­zeit ist die Val­tel­li­na eine der weni­gen Wein­bau­re­gio­nen aus­ser­halb des Pie­monts, wo die Neb­bio­lo-Trau­be gedeiht und gross­flä­chig kul­ti­viert wird.

Die Neb­bio­lo-Trau­be fühlt sich pudel­wohl auf den Gra­nit­bö­den am Fus­se der Alpen und pro­fi­tiert vom expo­nier­ten Anbau in den stei­len Ter­as­sen. Die Reb­bergs­pfle­ge ist sehr auf­wen­dig und geschieht in mühe­vol­ler Hand­ar­beit. In der Kern­zo­ne der Val­tel­li­na Supe­rio­re befin­den sich die Filet­stücke Sas­sel­la, Infer­no, Gru­mel­lo, Val­gel­la und Marog­gia, aus denen die gesuch­te­sten und lang­le­big­sten Wei­ne ent­ste­hen. Auf­grund der gross­ar­ti­gen Qua­li­tät der Wei­ne tra­gen die­se die höch­ste Qua­li­täts­aus­zeich­nung des ita­lie­ni­schen Wei­nes, näm­lich DOCG.

Fast täg­lich rauscht ein leich­ter Wind durch das Val­tel­li­na und trock­net nach feuch­ten Näch­ten die Trau­ben, sodass Fäul­nis ein Fremd­wort ist in die­ser Regi­on. Die Trau­ben wer­den erst sehr spät im Herbst gele­sen, um bis zur Voll­rei­fe an den Stöcken zu hän­gen und ihr Aro­men­viel­falt aus­zu­bil­den. Um die Kraft und Dich­te der Wei­ne noch­mals zu stei­gern wird ein Teil der besten Neb­bio­lo-Trau­ben auf den Frut­taio zum Trock­nen aus­ge­legt. Dadurch ver­rin­gert sich der Was­ser­an­teil in den Trau­ben und die viel­fäl­ti­gen Aro­men, die Tan­ni­ne und die Süs­se der Trau­ben kon­zen­trie­ren sich. Die so gewon­ne­nen Wei­ne, die Sforz­ato di Val­tel­li­na DOCG, brau­chen den Ver­gleich mit einem Ama­ro­ne nicht zu scheu­en, son­dern zäh­len im Gegen­teil zu den hoch­wer­tig­sten und gehalt­voll­sten Wei­nen, die man sich wün­schen kann. Ein Sforz­ato passt in der Jugend aus­ge­zeich­net zu kräf­ti­gen Herbst- und Win­ter­ge­rich­ten, lässt sich aber auch pro­blem­los für Jah­re lagern und als gereif­ter Wein in Wür­de genies­sen.

 

 

Das Wein­gut Mame­te Pre­vosti­ni

Unser lang­jäh­ri­ger Part­ner Mame­te Pre­vosti­ni lud uns zu einem Besuch auf sei­nem Wein­gut ein und zeig­te uns die Gege­ben­hei­ten vor Ort. Als einer der weni­gen Win­zer im Velt­lin kel­tert Mame­te mit dem Ope­ra Bian­co einen Weiss­wein aus Char­don­nay, Sau­vi­gnon Blanc, Pinot Bian­co und dem auto­chtho­nen Incro­zio Man­zo­ni, der zum Apré­ro oder als deli­ka­ter Spei­se­be­glei­ter eine tol­le Figur macht. Beson­ders beein­druckt hat uns die Besich­ti­gung des ein­zi­gen ummau­er­ten Reb­ber­ges der Val­tel­li­na, des Sas­sel­la San Loren­zo, der als Mono­pol-Lage von Mamen­te bewirt­schaf­tet wird und von weit­her­um erkenn­bar ist. Die Reben wach­sen auf stei­len Quer­ter­ras­sen und pro­fi­tie­ren von der per­fek­ten Expo­si­ti­on und der Wär­me der Mau­ern, wel­che zu einem ein­zig­ar­ti­gen Mikro­kli­ma füh­ren. Schon die Mön­che wuss­ten, war­um sie an die­ser Stel­le Wein­bau betrei­ben und wenn man den Sas­sel­la San Loren­zo von Mamet geniesst, fühlt man sich vom fei­nen Wein begei­stert.

Das Stecken­pferd von Mame­te Pre­vosti­ni ist der gran­dio­se Sforz­ato Alba­re­da. Die­ser Wein ent­steht aus den hoch­wer­tig­sten Neb­bio­lo-Trau­ben, die für unge­fähr drei Mona­te getrock­net und danach vini­fi­ziert wer­den. Der Alba­re­da erhielt schon mehr­fach die begehr­ten Tre Bic­chie­ri und zählt zu den gröss­ten Wei­nen aus der Val­tel­li­na. Bei einer Quer­ver­ko­stung konn­ten wir uns von der her­aus­ra­gen­den Qua­li­tät und des enor­men Rei­fe­po­ten­zi­als die­ses Wei­nes über­zeu­gen. Über­wäl­tigt waren wir vom Alba­re­da 2002, der gereif­te Noten, Ele­ganz und Kraft auf wun­der­vol­le Art ver­eint und all die Ein­drücke in einem Schluck Wein ver­eint.

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